Typische Krankheiten von Auslandshunden

Hund mit Erste-Hilfe-Tasche und Verband an der Pfote

Wie Ihr wisst ist Kuni aus Irland. Zum Glück weiß ich, dass sie in ihrer Heimat gehegt und gepflegt wurde. Doch viele meiner Freunde, die auch einen Auslandshund haben, wissen oft nicht genau wo und vor allem wie der Hund zuvor gelebt hat. Wenn man sich dafür entscheidet einen Auslandshund zu adoptieren, muss man sich auch mit den Krankheitsbilder des jeweiligen Landes beschäftigen, die der Hund eventuell mitbringen könnte. Wenn der Hund mit einem Flugzeug gekommen ist, kann man davon ausgehen, dass er ausgiebig medizinisch geprüft wurde. Anders ist es bei den armen Fellnasen, die eingepfercht in einem Transporter hier her gekommen sind. Für Diejenigen, die nach einem Auslandshund suchen, habe ich eine kleine und kurze Zusammenfassung mit den wichtigsten Informationen, Behandlung und Aussichten der typischen Krankheiten geschrieben:

Borreliose

 

Eigenschaften:

bakterielle Infektion

Heimatländer:

Weltweit, besonders in südlichen Ländern

Überträger/Aufnahme:

Zecken (Laubwäldern, Gräsern / März - Oktober)

Gefährdet sind:

Hunde, Katzen, Menschen

Inkubationszeit:

Tage oder Wochen

Übertragung nach Ansteckung auf andere Lebewesen:

keine

Symptome:

Müdigkeit, Fieber, Appetitlosigkeit, Gelenkentzündungen, Lahmheit. Im Verlauf der Krankheit kann die Infektion auf Niere und Herz sowie das Nervensystem übergehen

Diagnostik:

Blutuntersuchung

Behandlung:

langwierige Antibiotikagabe, Zeckenhalsband

Aussichten: 

nur mit hohem Aufwand der Medikamentengabe und im Anfangsstadium zu bekämpfen.

SNUUT Tipp:

Niemals Spon-On setzen! Kokusöl, Schwarzkümmelöl, Bioresonanz

Giardien

 

Eigenschaften:

tierische Einzeller, schnell ausbreitend

Heimatländer:

Weltweit, besonders in südlichen Ländern

Überträger/Aufnahme:

trinken von verunreinigten Wassers

Gefährdet sind:

Hunde, Katzen, Menschen

Inkubationszeit:

Stunden

Übertragung nach Ansteckung auf andere Lebewesen:

Ansteckung sehr groß

Symptome:

Durchfall, Erbrechen, Fieber

Diagnostik:

Kotprobe

Behandlung:

Medikamente (im Rudel dann alle Tiere) sehr hohen Hygienestandard, sonst bekommt man die Krankheit nicht in Griff

Aussichten: 

nur mit hohem Aufwand der Medikametengabe und Hygiene zu bekämpfen.

SNUUT Tipp:

Giardex, Bioresonanz



Ehrlichiose

 

Eigenschaften:

meist bakterielle Doppelinfektion mit Babesien

Heimatländer:

Europa

Überträger/Aufnahme:

Zeckenbiss

Gefährdet sind:

Hunde, Katzen

Inkubationszeit:

8- 20 Tage

Übertragung nach Ansteckung auf andere Lebewesen:

vermutlich keine

Symptome:

Fieber, Schwäche, Erbrechen, Gelenkbeschwerden, geringe Thrombozyten

Diagnostik:

Blutuntersuchung

Behandlung:

langwierige Antibiotikagabe

Aussichten: 

unbehandelt kann es zu inneren Blutungen und zum Tode führen

SNUUT Tipp:

Zeckenschutz

Babesiose

 

Eigenschaften:

meist bakterielle Doppelinfektion mit zuvor genannter Ehrlichiose (Hunde-Malaria)

Heimatländer:

Europa

Überträger/Aufnahme:

Zeckenbiss

Gefährdet sind:

Hunde

Inkubationszeit:

8- 20 Tage

Übertragung nach Ansteckung auf andere Lebewesen:

kann auf Menschen übertragen werden

Symptome:

Fieber, Schwäche, Erbrechen, Übelkeit, dunkler Urin

Diagnostik:

Blutuntersuchung

Behandlung:

Antiparasitikum

Aussichten: 

unbehandelt kann es zum Tode führen, behandelt, sehr gut.

SNUUT Tipp:

Zeckenschutz


Dirofilariose

 

Eigenschaften:

sogenannter Herzwurm

Heimatländer:

Europa

Überträger/Aufnahme:

Zecken, Mücken, Flöhe auch im Mutterleib übertragbar

Gefährdet sind:

Hunde, Mensch

Inkubationszeit:

8- 20 Tage

Übertragung nach Ansteckung auf andere Lebewesen:

vermutlich keine

Symptome:

je nach Art sehr verschieden, Husten, Atemnot, Gewichtsverlust, Schwäche, Ekzeme

Diagnostik:

Blutuntersuchung

Behandlung:

Antiparasitikum, Würmer aus Gewebe chirurgisch entfernen

Aussichten: 

unbehandelt kann es zum Tode führen, rechtzeitige Behandlung führt zum Heilung

SNUUT Tipp:

mikrofilarizide Medikation, Zecken,- Milben-, Flohschutz

Hepatozoonose

 

Eigenschaften:

Parasitäre Einzeller

Heimatländer:

Europa, Afrika, Asien

Überträger/Aufnahme:

Verzehr der Zecke (Rhipicephalus sanguineus)

Gefährdet sind:

Hunde, Katzen

Inkubationszeit:

2-4 Wochen

Übertragung nach Ansteckung auf andere Lebewesen:

keine

Symptome:

Fieber, Gewichtsverlust, Lymphknotenschwellung, Anämie, Inappetenz blutige Durchfälle, Schäden an Organen und Knochenmark, Muskelentzündungen

Diagnostik:

Blutuntersuchung

Behandlung:

keine komplette Heilung, Medikamentengabe

Aussichten: 

kaum erforschte Krankheit, keine vollständige Heilung: einige Hunde leben gut mit der Krankheit, andere verenden schnell

SNUUT Tipp:

Mittelmeerreisen mit Hund vermeiden und Zecken- & Milbenschutz



Leishmaniose

 

Eigenschaften:

Einzeller

Heimatländer:

Südliche Länder (Mittelmeerraum, EU

Überträger/Aufnahme:

Sandmücke, kann auch in der Plazenta angesteckt werden

Gefährdet sind:

Hunde, Katzen, Menschen vor allem mit HIV, Diabetes oder einer Transplantation sowie Kinder unter 5 Jahren

Inkubationszeit:

Stunden

Übertragung nach Ansteckung auf andere Lebewesen:

Wenn, dann nur von Wunde zu Wunde/Blutkreislauf oder beim Deckakt

Symptome:

offene Wunden, Wundsekret, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Lahmheit, Durchfall, Einreißen der Ohrenränder, Schuppen, Hautwunden an Pfoten, Kopf und Hals, sehr lange Krallen, Augenentzündungen, Haarausfall, rückbildende Gesichtsmuskulatur, Nasenbluten, angeschwollene Lymphknoten, fauliger Geruch, Anämie, Organschäden,

Diagnostik:

Blutuntersuchung (Antikörpertest - Leishmaniose-Test an der Universität Zürich), Mikroskopie

Behandlung:

Teure Chemotherapie (Infusion)

Aussichten: 

Ohne Behandlung meist tödlich, aber auch mit Behandlung nur eine Lebenserhaltungsmaßnahme

SNUUT Tipp:

Bioresonanz, Zeckenschutz


💐 Ein besonderer Dank geht an Benny 🐕 und Verena 👩, die in Zukunft hier auf SNUUT mehr von sich zeigen werden :) Wir freuen uns auf weitere tolle Bilder 📷!

 

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HERZliche Grüße,


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